OP-Bericht

geschlechtsangleichende Operation

opop

OP

....OP-Bericht  und Krankenhausaufenthalt im St. Markus - Krankenhaus Frankfurt

vom19.06.2002 bis 02.07.2002

 

Meine Transsexualität..

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Alexandra Januar 2003,                                           7 Monate nach der OP

 

 

Markus-Krankenhaus

 

http://www.fdk.info/uro_spez.pdf

 

Das Markus-Krankenhaus nimmt als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit neun Fachabteilungen, vier Instituten und mehr als 550 Betten einen überregionalen Versorgungsauftrag wahr.
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» Historie

Im Jahre 1876 wurde der Bockenheimer Diakonissenverein gegründet. In der Falkstraße eröffnete er fünf Jahre später ein Krankenhaus mit 15 Betten.
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 Auf der Station 14 werde ich gleich mit einem Blumenstrauss und einer Karte empfangen. 

 

++****::

http://www.fdk.info/uro_spez.pdf

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Mittwoch 19.06.2002

.......Der Radiowecker beendet eine etwas unruhige Nacht. Es ist 6:00 Uhr also aufstehen. Vor mir liegt ein Tag auf den ich so lange gewartet habe. Die Einweisung ins Krankenhaus für die geschlechtsanpassende Operation.

Lange hatte ich für diesen Tag gekämpft nun war es endlich da, die Sachen für das Krankenhaus habe ich schon am Vorabend gepackt so das ich mich nur noch um das Frühstück kümmern musste.

Jetzt nur nicht in Hektik verfallen immer schön langsam. Mit Renate nahm ich nun mein letztes Frühstück hier in meiner alten Körperlichkeit ein. Ganz schön spannend der Gedanke wenn ich wiederkomme werde ich körperlich ganz Frau sein ein schon erhebender Gedanke.

Und hoffentlich geht im Krankenhaus alles gut................

1000 Gedanken.........Ein wenig Angst ist da auch dabei...........

So es ist 8:00 Uhr

die Sache sind im Auto eingeladen und unsere Fahrt nach Frankfurt beginnt. Am Morgen haben wir noch bemerkt das die Überweissung für’s Krankenhaus vom Hausarzt noch nicht Unterschrieben ist also müssen wir auch noch da vorbei.

8:30 Uhr

 ....Endlich wir haben alles und können nun auf große Reise gehen. Auf der Autobahn  A6 ist der Verkehr schon heftig und der erste Stau zeichnet sich bei Neckarsulm ab. Es ist jetzt 8:45 Uhr der Verkehr staut sich und alles drängt auf zwei Fahrspuren ein Stop and Go folgt.

Seit die A6 eine wichtige Ost-West Verbindung geworden ist ist das Verkehrsaufkommen gewaltig und Stau’s sind hier an der Tagesordnung.

Es geht zähflüssig in Richtung Mannheim-Frankfurt weiter vorbei an Heidelberg Darmstadt

10:00 Uhr

der nächste Stau vor dem  Frankfurt-Kreuz ein Lkw hatte Ladung verloren und ein Stau von 3 km verursacht.

Ich rufe mit dem Handy in St.Markus an um unser verspätetes Ankommen zu melden.

10:30 Uhr

nur noch über die A66 und die Miquelallee bei der Deutschen Bundesbank rechts abbiegen  die Wilhelm-Epsteinstraße hinunter und das St. Markus Krankenhaus ist erreicht.

Wir finden einen Parkplatz vor dem Empfangsgebäude und laden meine 7 Sache aus.

Jetzt vorbei an Empfang und in den Aufzug 6. Stock Station 14 gewählt und der Aufzug bringt uns zum Ziel.

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.............von wem?????................

Von der lieben Susan Sie hatte alles so schön vorbereitet.

Im Schwesternzimmer kann ich meine Taschen mal zwischenlagern und werde freundlich von allen Schwestern und dem Stationsarzt begrüßt.

10:45 Uhr

 Ich werde mit einem Anmeldebogen zur Anmeldung im Erdgeschoss geschickt. Also rein in den Aufzug und nach unten fahren.

Die Anmeldung in St. Markus ist gleich in Eingangsbereich des Krankenhauses. Dort musste ich meine kompletten Daten angeben. Hier bekommt man auch seine Telefonkarte um im Krankenhaus erreichbar zu sein. Die ganze Telefongeschichte wird dort elektronisch verwaltet und bei Kassenautomat im Eingangsbereich kann man seine Telefonkarte nachladen.

So ich haben verwaltungstechnisch alles geregelt nun zurück in die Station im 6. Stock .Dort werde ich schon erwartet ich beziehe mein Krankenzimmer 607 auf Station 14,

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Es ist ein Einzelzimmer auf der Nord-West Seite und der blick aus dem Fenster geht über ganz Frankfurt bis in den Taunus. Ich hätte nicht gedacht das Frankfurt hier so grün sein kann.

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11:30 Uhr

wir packen meine Sache in den Schrank und in den Nachtisch am Krankenbett alles sollte ja im liegen erreichbar bleiben

Einfach toll das elektrisch verstellbare Bett es wird mir in den 5 tage Bettruhe sehr helfen mich etwas zu bewegen.

11:45 Uhr

nächster Termin EKG im 2. Stock ich mache mich auf den Weg per Aufzug geht das ja sehr bequem.

Dort angekommen muss ich noch warten nun werde ich aufgerufen und ich muss meinen Oberkörper frei machen und lege mich auf den Behandlungstisch. Die Elektroden werden aufgeklebt und die Messung beginnt. Alles geht sehr flott und die Ärztin spricht mich wegen meiner Oberweite an Sie hätte keine Schnitte an der Brust bemerkt .........Ja sagte ich da gibt es keine Schnitte alles ist echt ich habe keine künstliche Oberweite.

 

Ich ziehe mich wieder an und fahre mit dem Aufzug wieder auf Station 14.

Zurück im Zimmer erwartet mich der Narkosearzt und klärt mich auf wegen der zu erwartenden Narkose. Ich werde nach vergangenen Krankheiten und Operationen gefragt ob ich Medikamente nehme ob ich rauche ob ich trinke oh ich...................ja,  ja er will alles wissen.

Alles wird in einem Befragungsbogen notiert und ich unterschreibe alles.

Ach sagt der Narkosearzt ich soll mir keine Gedanken machen hier in der Klinik überwacht das ganze eine ½ Million teure Maschine und mir kann da gar nicht’s passieren.

13:00 Uhr

ich bekomme noch ein Mittagessen alles schmeckt ............

14:00 Uhr

Termin beim Stationsarzt dort findet eine Untersuchung statt und eine Besprechung der Operation. Er erzählt wie die Operation ablaufen wird. Nun wird mir noch Blut abgenommen und ich kann wieder auf mein Zimmer.

15:00 Uhr

Nächster Termin 4. Stock Blutgruppenbestimmung nicht schlimm nur ein kleoner Stich in den Finger und alles ist klar.

15:30 Uhr

Auf dem Zimmer erhalte ich 2 Liter Abführflüssigkeit die ich in den nächsten 2 Stunden trinken soll.

16.30 Uhr

 alles ist ausgetrunken in meinem Unterhaus beginnt es zu wirken in den nächsten 2 Stunden wird die Toilette mein Platz sein.

  18:00 Uhr

 Oh Gott allea ist vorbei ich fühle mich sooooooooooooooo leer.............

Die Schwester fragt ob ich noch eine Brühe wollte, warum nicht.......natürlich.

18:15 Uhr

  Renate verabschiedet sich und fährt nach Hause.

Nun bin ich hier alleine und ich lege mich ins Bett. Höre noch klassische Musik und lasse meine Gedanken kreisen.

Ich habe von Susan eine CD mit Meditation erhalten sie macht mich sehr ruhig und die Stunden vergehen.

Diese Meditation macht mich physisch und psychisch stark und dient zur Vorbereitung auf die bevorstehende Operation.

Die Nacht senkt sich über Frankfurt und ich schlafe um 23:00 Uhr ruhig ein.

 

Donnerstag, 20.06.2002

 Tag der Geschlechtsangleichenden Operation

 6:00 Uhr

 ich bin sehr entspannt aufgewacht und fühle mich ausgeschlafen. Jetzt noch einmal duschen und sich frisch machen. Die letzte Gelegenheit für die nächsten 5 Tage.

7:00

Uhr Eine Schwester bittet mich in den Nebenraum um mich mit der Rasur auf die Operation vorzubereiten.

7:20

Uhr Ich ziehe die Trombosestrümpfe , Netzunterhose ,Haarschutz und wie Nicole sagt „ den Engelmacher“ an.

7:30 Uhr

Der Fahrdienst holt mich ab und bringt mich in das Untergeschoss zur Schleuse einem Vorraum des Operationsgebietes.

In diesem Krankenhaus ist das schon gewaltig gross von hier aus werden einige Operationssäle beschickt.

Das Bett wird seitlich an die Schleuse gefahren und auf gleiche Höhe gebracht ich rücke auf die Schleuse und werde schon von der anderen Seite erwartet.

Von dort wird eine fahrbare Liege an die Schleuse gefahren und ich rücke vollautomatisch auf diese Liege werde mit warmen Tüchern zugedeckt und die fahrt in den Vorraum begann.

7:40 Uhr

 Dort angekommen werden mir zwei Katheder in den Unterarm montiert und ich unterhalte mich noch mit dem Arzt der die Narkose einleitet,

7:45 Uhr

Der Narkosearzt zieht zwei Spritze auf und spritzt mir die aufgezogene Lösung mir wird schon komisch und nach der zweiten Spritze bin ich schlagartig weg...........................

Die Operation läuft von 8:00 Uhr bis  13:30 Uhr..................

14:00 Uhr

 Peng............................ ich mache die Augen auf und schaue auf die Uhr im Aufwachraum .

Was für ein Gefühl wie soll ich das nur beschreiben.................ich war froh zuleben das war das erste was ich dachte und dann ................Ach ist das toll ich war operiert und glücklich.

Nach einer solche Narkose schüttelt es mich immer und ich bekomme von der Schwester eine Spritze.

Ich glaube es sind meine Nerven aber nach 10 Min legt sich alles und ich werde um 15 :00 Uhr vom Aufwachraum in mein Zimmer gefahren.

16:00 Uhr

 ich liege so da und versuche zu schlafen, aber meine Augen bleiben nicht zu, ich versuche was zu lesen aber meine Augen fallen zu.

Ach ein Zustand........also dämmere ich so dahin.........

Ich versuche mit der Hand meinen Verband abzufühlen alles trocken nicht’s blutet.

Es fühlt sich im Unterhaus alles sehr pelzig an tut aber nicht weh.

Drei Schläuche führen da aus meinem Unterkörper heraus zwei mit Blut einer mit Urin ich bin total verkabelt.

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Der Tropf wird wenn er leer ist immer ausgetauscht, schon praktisch oben läuft es rei und unten vollautomatisch wieder raus.

Ich fühle mich wie eine Schildkröte ohne Panzer hilflos auf dem Rücken liegend und so soll ich die nächsten 5 Tage liegen???? ...........Ich kann es mir schwer vorstellen. Ich versuche mich leicht zu drehen aber jede Bewegung schmerzt.

 

…das Telefon klingelt ich nehme den Hörer und eine wohlbekannte Stimme fragt wie es mir geht es ist Marisa Sie ist beruhigt als sie mich hört und ich berichte Ihr was ich erlebt habe.

Ich habe Probleme klar zu denken die Narkose wirkt schon noch nach. Also entschuldige meine liebste für meine Ensilbigkeit.

17:00 Uhr

….es klopft an der Zimmertüre und wer kommt da auf Besuch, Antonia aus Hamburg Ist schon schön wenn man nicht vergessen wird.

Ach wenn ich nicht so schwächeln würde hätte Antonia bestimmt mehr von meiner Unterhaltung gehabt aber ich war noch so...........schwach .Sie erzählte und ich hört andächtig zu es ist einfach schwierig 2 Std. nach der Op. sich zu konzentrieren so antwortete ich meist mit ja und nein. Man möge es mir verzeihen.......

 

17:30 Uhr

….Antonia verabschiedet sich und ich fühle mich müde kann aber nicht schlafen.

Buchauszug von Antonias Erlebnisse heute hier bei

mir:

 

>>>>>>>>>Wieder  im Berufsverkehr,  quer durch die Stadt um Alexandra im Krankenhaus zu besuchen. Zum Glück ist Frankfurt nicht so groß. Alexander dirigierte sie..

 

Alexandra ist frisch operiert worden,  es war ihre GaOp., sie war  erst seit 3 Stunden wieder wach.

Sie hat sich sehr gefreut, das Antonia sie besuchte. Alexander wartete  unten in der Halle. Alexandra war  relativ gut drauf. Zum Glück hatte sie  keine Schmerzen, sie war   von der Anästhesie noch einigermaßen benommen. In ihrem Zimmer  war es viel  zu warm,  es herrschten weit über 30 Grad, selbst  um 17:30 Uhr.  Es gab keine Klimaanlage in ihrem Zimmer, aber immerhin lag sie in einem  Einzelzimmer.

Sie mußte  ständig auf dem Rücken liegen,  und das sollte die nächsten  Tage auch noch so weiter gehen, anfangs ist sie  zusätzlich  an diversen Schläuchen bzw.  an einen Tropf angeschlossen.

Wir  haben uns   gut  unterhalten, wir verstanden uns.  Sie ist froh, ‚es‘ nun endlich hinter sich zu haben. Das Gehänge ist  weg, die Verstümmelung bereinigt.

Nach einer halben Stunde ging Antonia wieder.  Alexandra brauchte ihre Ruhe, sie war in einem  diffusen Zustand, ein Wechsel aus Schlaf und kurzen Wachzuständen.

Alles Gute, liebe Alexandra, ich wünsche dir alles liebe und  Gute, ich küsse dich,  bald bin ich auch dran, hoffentlich.

Du hast es geschafft Alexandra,  du wirst auch alles andere was noch vor dir liegt schaffen, das vergangene war schwer genug. Jetzt hast du viel mehr Kraft. Trotzdem, ich warte erwartungsvoll auf meine OP und habe gleichzeitig Angst, viel Angst. Es wäre verrückt, keine zu haben. Es kann soviel schief gehen.

Die OP muß sein, auch wenn ich Schmerzen schlecht ertragen kann, das Ding muß weg, ich will den Weg gehen, ich will dass alles an mir paßt, kein Fremdkörper an mir ist.

 

Um 1:00 Uhr morgens war Antonia  wieder in Hamburg. Morgen früh bin ich wieder beim Kunden,   dachte sie noch, bevor sie einschlief, du darfst nicht verschlafen.

Es muß alles gut werden, ich will es, ich wünsche es mir so sehr,  für meine Familie,  ich bin ihnen verpflichtet.  Ich weiß, wie es in ihnen aussieht.>>>>>>>>>>>>>

 

18:30 Uhr

..die Schwester fragt ob ich was essen wollte aber ich war zu fertig und wollte nur was zu trinken.

So nun noch die Trombosespritze in den Bauch und alles ist für heute erledigt.

 

Es folgte weitere Anrufe Renate, Susan, Meine Mutter, Meine Schwestern,............Ich konnte alle beruhigen und alle wünschten mir alles Gute und noch 1000 andere Dinge..........

 

Seit der Op. War mein linker Fuß total eingeschlafen ich konnte zwar die Zehen bewegen aber ein taubes Gefühl blieb.

Es hat mich genervt und ich habe die Schwester gefragt Sie meinte es wäre von der Operation ( Lagerungsschaden) und würde schon wieder vergehen.

19:00 Uhr

….. ich versuche mit Musik einzuschlafen aber ich finde so auf den Rücken einfach nicht die richtige Einschlafstellung so dämmere ich dahin ein mix aus wachsen und schlafen-

 

21:00 Uhr

….mein Bauch beginnt zu schmerzen und ich überlege ob ich die Schwester rufen soll.

21:45 Uhr

…die Schmerzen werden schlimmer und ich läute nach der Schwester Sie kommt und ich Verlage nach einem Schmerzmittel Sie bringt eine neue Flasche und so läuft das Schmerzmittel mit der Infusion in meinen Körper.

 

22:00 Uhr

….trotz der Schmerzmittels wird der Druck in meinem Bauch schlimmer die Schwester verständigt einen Arzt dieser kommt und stellt fest das der Schlauch für die Urinabfuhr verstopft ist .Er zieht die Verbindung zu Urinbehälter heraus und drückt mit einer Spritze den Schlauch frei dann wird der Schlauch wieder verbunden und das gestaute Urin kann nun abfließen. Er misst 1 Liter und der Druck in meinem Bauch baut sich ab. Das tut gut wenn die Blase wieder leer ist.

22:30 Uhr

..alles ist vorbei und die ruhe kehrt wieder ein ich finde jetzt den schlaf und kann gut durchschlafen.

 

Freitag ,21.06.2002

6:00 Uhr

..ich werde wach und muss feststellen das ich keine Schmerzen habe. Ich nehme meinen Spiegel den ich im Nachtisch habe und schaue nach meinen Haaren im Gesicht die trotz Epi vereinzelt nachwachsen.

Also werde ich mich rasieren.

 

7:00 Uhr

.....die Schwester kommt mit Wännchen und Wasser es ist Zeit sich im Bett zu waschen und die Zähne zu putzen. Alles klappt wunderbar und dank des elektrischen Bettes kann ich mich aufrichten um alles im sitzen zu erledigen.

 

Das normale Tagesprogramm läuft jetzt ab Betten machen Fiebermessen, Blutdruckmessen, Puls, und die Frage aller Fragen „ Haben Sie schon Stuhlgang“?????? Oh Gott ........Nein...!!

 

Trombosespritze nicht zu vergessen und die Infusionen austauschen.

 

Zu guter letzt noch den Urinbeutel leeren fertig ist die Morgendliche Aktion.

 

7:45 Uhr

 Visite der Stationsärzte ich werde gefragt ob alle ok ist ich nicke und Sie gehen zur nächsten Patientin.

 

8:00 Uhr

Endlich die Schwester mit dem Frühstück und mit der Frage ob Kaffee oder Tee????

 

Ich nehme Kaffee und lasse mir das Frühstück so richtig schmecken.

 

9:00 Uhr

 Heute ist Verbandswechsel der Fahrdienst fährt mich in den 2. Stock zur Untersuchung. Ich warte dort ½ Std. und komme dann dran. Das Bett wird mit mir in den Untersuchungsraum gefahren. Seitlich an den Untersuchungsstuhl und auf gleich Höhe gebracht so kann ich mit Hilfe der Schwester rüber rücken. So noch die Füße in die Schalen eingelegt. Ich fühle mich wie aufgebockt zur Inspektion.

Der Arzt entfernt jetzt den Verband ganz vorsichtig und  ich kann das Kunstwerk das erste mal sehen.

Für mich schon ein erhebendes Gefühl alles ist da geschwollen aber nicht blau sondern schön rosa durchblutet.

So sieht nun meine neue Körperlichkeit aus.............Schön und mir gar nicht fremd. Ich habe sofort Freundschaft geschlossen und hatte ein super Gefühl dabei.

Der Arzt schaut alles sehr genau an und meint  es sei alles in Ordnung das ganze wird gereinigt und neu verbunden. Wobei der Stand ( Platzhalter) drin bleibt.

 

Als alles fertig war hat mich der Fahrdienst wieder ins Zimmer gebracht.

 

10:30 Uhr

Zimmerwechsel auf Zimmer D 606, ein Zweibettzimmer diese Aktion wurde notwendig weil man auf der Station ein Einzelzimmer für  die Isolation brauchte. Einen Patientin mit Viren musste kurzfristig isoliert werden.

So bekomme ich jetzt in ein Zimmer mit Balkon auf der Südseite.

Vor mir jetzt das ganze Skyline von Frankfurt tolle Hochhäuser und den Blick in die Einflugsschneise vom Flughafen Frankfurt.

Die großen Maschine fliegen beim landen ganz dicht an diesen Hochhäussern vorbei.

 

12:20 Uhr

 Mittagessenszeit.............Ja ist schon so der Tag im Krankenhaus kennt drei Höhepunkte

Frühstück..........Mittagessen..........Abendessen...........,

 

15:00 Uhr

 nach einem guten essen und einem Kaffee und einem Schläfchen ruft Carola an und erkundigt sich wie es mir geht.

Carola ist auch in der gleiche Selbsthilfegruppe in Heidelberg und Ihre OP ist am 03.07.2002 und Sie ist ganz aufgeregt und will von mir immer alles zu erfahren und ich berichte es Ihr auch gerne um Sie zu beruhigen.

Der restliche Mittag vergeht mit lesen und Radiohören.....

 

17:00 Uhr

 Abendessen der Pfleger bringt alles an Bett und ich fühle mich so richtig wohl in meinem elektrischen Bett.

 

Ich finde es sehr wichtig wenn man sich nicht so richtig bewegen kann diese Einrichtung mit den Motoren so kann ich mich immer in die richtige Sitzposition fahren. Das ganze entspannt meinen Rücken sehr. 5 Tage auf dem Rücken liegen ist sehr anstrengend.

 

19:00 Uhr

 Trombosespritze und noch die Tabletten für den Abend nehmen nun kehrt ruhe in den Klinikablauf ein.

 

20:00 Uhr

 Marisa ruft an um mal nach meinem Befinden zu fragen. Es ist schön wenn auch der Kontakt den wir zwei haben im Krankenhaus erhalten bleibt.

 

Die Nacht bricht herein und ich schlafe um 22:00 Uhr ein.......

 

Samstag, 23.06.2002

6:00 Uhr

 der Tag beginnt. Meine Nacht war ruhig und ich fühle mich ausgeschlafen.

Ich überbrücke die Zeit bis zum waschen mit dem herausziehen von Gesichtshaaren mit Hilfe meines Handspiegels. Trotz der Epi habe ich noch Probleme mit der Gesichtsbehaarung besonders die Weißen Haare aber mit einer Pinzette und des Spiegels klappt das wunderbar.

Und die gezupften Haare kommen dann zwar wieder aber dünner.

Und ich habe eine Beschäftigung in diesen Morgenstunden............

 

7:00 Uhr

Bettenmachen und Waschen ist jetzt an der Reihe nicht zu vergessen die Trombosespritze und das ausleeren der Urinbeutels............Ja alles schön der Reihe nach.

Fieber messen, Puls, Blutdruck und wieder die Frage nach „Stuhlgang“.

 

7:45 Uhr

 Visite der Stationsärzte ich werde gefragt ob alle ok ist ????. Natürlich alles Ok.

Ja am Dienstag sagt der Arzt werden die zwei Katheder gezogen und der Urinbeutel kommt weg.

Dann kann ich auch wieder aufstehen und mich bewegen. Ach wie schön der Gedanke....mal wieder zu laufen.Liegen ist schon mal schön aber nicht 5 Tage auf dem Rücken.

 

8:00 Uhr

Endlich die Schwester mit dem Frühstück und mit der Frage ob Kaffee oder Tee????

 

Ich nehme Kaffee und lasse mir das Frühstück so richtig schmecken.

Der Vormittag vergeht mit Lesen, Telefonieren, Radio hören.

 

11:00 Uhr

 Das Zimmer wird mit einer weiteren Patientin belegt. Bärbel schön nun sind wir zu zweit hier im Zimmer. Allein ist zwar auch schön aber auf Dauer sehr langweilig.

 

Bärbel ist auch eine TS- Frau und hat eine Nach-Op bekommen. Sie hatte Probleme mit der Harnblase. Und wurde am 10.06.2002 hier operiert.

Ihre Lebens-Leidensgeschichte ist schon schlimm und zeigt mir das es auch anderst zugehen kann wie hier in Frankfurt.

Bärbel hatte 1995 Ihre Geschlechtsangleichende Operation und hat seit dieser Zeit Probleme mit Ihrer Harnblase.

Der Schließmuskel war einfach nicht mehr in Ordnung nach der OP.Das hatte zur Volge das Sie immer Schmerzen hatte und auch das Wasserlassen nicht mehr richtig steuern konnte und dadurch immer nass war.

Sie macht seit 95 herum um das zu beseitigen aber weder der Arzt noch die Klinik in Saarbrücken konnte da helfen. Es wurde immer behauptet alles wäre psychisch bedingt und es würde sicherlich gut werden.

Tat es aber nicht und Bärbel ließ sich im Mainz im Jaht 99 durch den Kernspinn untersuchen dort wurde festgestellt das bei der Op in 95 etliche Fehler gemacht wurden.Jetzt war guter Rat teuer.........Wie sollte Sie es beweißen das hier ein Ärztefehler vorlag???????.

 

Ohne ordentlichen Op- Bericht der 95 in der Klinik auch nicht angefertigt wurde....

Die in Mainz sagten Sie solle sich in Saarbrücken nachbehandeln lassen aber dort wurde ein weiterer Eingriff nicht beführwortet.

 

So landete Sie hier im Jahre 2000 in Franfurt bei Prof.Dr.Sohn der sich jetzt der Sache annahm und versuchte durch einspritzen von Gel in die Prostata eine dichtheit des Muskels zu erreichen.

Das klappte über 1 Jahr weg gut bis die Wirkung des Gel’s nachließ und alles von vorne begann.

 

So konnte es nicht weitergehen Bärbel war richtig verzweifelt und machte einen weitere Anlauf zu einer Operation.

Bei diesem Eingriff wird die Harnröhre zugenäht und ein künstlicher Harnausgang am Bauch angelegt.

Die Verbindung der Harnröhre mit dem Ausgang am Bauch wird mit körpereigenem Gewebe bewekstelligt und wenn später alles ausgeheilt ist kommt dort ein Katheder mit einem Ventil zum Einsatz .

Das ist die einzige Möglichkeit für Bärbel kontrolliert Wasser zu lassen.

 

Ich denke auch................da geht man zu einer GA-OP und was kommt dabei raus.....???????

 

Schon schlimm wenn es einen so hart trifft.

 

Da gibt es immer die zwei Seiten das Jahr 95 und die Sorgfaltspflicht des Arztes............

 

Sicherlich waren 95 die Operationsmethoden nicht so weit wie heute aber solche Fehler bei der Op dürften dort auch nicht passieren.

Und wenn es passiert ist so zu tun wie wenn nicht’s wäre ist das allergrößte..............

 

Meine Operation hier in Frankfurt war erfolgreich und ich bin froh darüber .Prof-  Dr. Sohn spricht von einem fast Standarteingriff und hat eine sehr große Erfahrung auf den Gebiet der Geschlechtangleichenden Operation von Mann zu Frau.

 

 

 

Und Dank der neusten Technik auf dem Gebiet der Lasertechnologie sind die Schnitte und die Schnittführung sehr präzise das wiederum die folge hat Schmerzfreiheit durch wenig verletzte Gefäße. 

 

  

11:30 Uhr Renate kommt zu Besuch das erste mal nach der Op. Ich freue mich sehr endlich wieder Hautkontakt.

Sie sitzt sich vor mein Bett und ich erzähle Ihr wie es mir geht und was ich alles erlebt habe.

12:30 Uhr Mittagessen alles wird freundschaftlich geteilt und der Mittag vergeht mit reden und schlafen.

15:00 Uhr Es klopft an der Türe und zwei vertrauten Gesichte stahlen mich an es war

Petra und Angelika welche eine Überraschung .

Beide hatte sich zwar angekündigt aber da es Urlaubszeit ist wussten sie nicht an welchem Tag sie zurückkommen werden.

Auch es ist schön und beide sahen recht erholt aus.

Wir redeten über Ihren Urlaub und über mach anderes Insiderproblem ist doch klar das da über Transsexualität geredet wird.

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Wir verbrachten zusammen eine schönen Mittag und beide verabschiedeten sich un ca 16:00 Uhr mit dem Versprechen am Mittwoch wieder zu kommen.

16:00 Nachmittagskaffee

 

17:30 Uhr Abendessen zu zweit der Mittag ist Gesellschaft recht schnell vergangen.

 

18:00 Uhr Renate verabschiedet sich und fährt zu einem Geschäftskollegen nach Dietzenbach dort wird Sie übernachten.

Für mich und Bärbel beginnt ein normaler Krankenhausabend, die üblichen Trombosespritzen die Tabletten zur Nacht noch schnell wird der Urinbeutel gelehrt.

Ich höre noch etwas Radio und Bärbel vergnügt sich mit Fernsehen.

 

22:00 Uhr die Nacht bricht herein und wir gehen schlafen.

 

Sonntag 24.06.2002

7:30 Uhr ich wache nach einem ausgeglichen schlafen auf.

Der normale Klinkalltag bricht auch wieder an............

7:45 Uhr Waschen, Fiebermessen, Blutdruck, Puls, Trombosespritzen, Tabletteneinnahme,

Bettenmachen, Urinbeutel leeren, die täglich Frage nach dem Stuhlgang ......Ja heute zwar noch nicht aber ich fühle das da noch was ansteht.

10:00 Uhr Renate kommt wieder.

Sie ist ein wenig müde die nacht war für Sie anstrengend in fremder Umgebung schlafen und die Hitze...........ist schon belastend.

10:30 Uhr Verbandswechsel im Bett........Renate kann bleiben und sieht zu erstenmal das Ergebnis der OP.

Ich glaube für Sie ein schon etwas belastender Eindruck denn meine Körperlichkeit hat sich ja entscheidend verändert.

Für Sie als noch Ehefrau ein sicherlich zweischneidigens Erlebnis. Ich glaube es wird Ihr klar das nun der „ Mann“ entgültig beseitigt ist.

Was für mich eine „Befreiung „ ist,  ist für Sie sicherlich belastend, hat Sie nun den Mann den Sie mal als Mann geheiratet hat auch körperlich verloren.

 

Ein bisschen Abschied steht da im Raum................

 

Mir wurde das so richtig bewusst aber ich konnte Ihr in diesem Moment nicht helfen. Ich war schon immer Frau und nun habe ich es erreicht auch körperlich so zu sein wie ich fühle.

Ich spüre meine Ganzkörperlichkeit ganz genau und das macht mich innerlich so richtig glücklich und eine tiefe Ruhe stellt sich bei mir ein.

 

..............Und der langersehnte „ Stuhlgang“ stellt sich auch ein. Also rauf auf die „ Bettpfanne“. Das ganze ist schon ungewohnt aber sehr erleichternd. Nur zum abwischen brauche ich Hilfe ich fühle mich hilflos wie ein Kleinkind.   

 

12:30 Mittagessen........Kaffee.........

 

14:00 Uhr Claudia und Heike kommen auf Besuch. Der Blumenstrauss freut mich ganz besonders.

Ich kenne Claudia und Heike schon länger aus der Kirrlacher-Frauengruppe. Wir reden über die Op. und meine Gefühle. Beiden steht das alles noch bevor und um so Interessierter fragen Sie nach Befindlichkeiten und meine neuen Körperlichkeit.

 

!7:00 Uhr Abendessen meine Gäste verabschieden sich und Renate ist bei Abendessen noch da.

 

!8:00 Uhr Renate verabschiedet sich auch und der Abend im Krankenzimmer nimmt seinen üblichen Verlauf.

 

20:00 Anruf bei Marisa um mit Ihr ein wenig zu plaudern.

 

22:30 Uhr nach einem ausgeglichenem tag beginne ich glücklich einzuschlafen.

 

Montag 25.06.2002

5:30 Uhr ich erwache und ein schöner Morgen liegt vor mir die Sonne ist schon zu sehen die Vögel sind zur Zeit sehr aktiv auf der Balkonbrüstung sitzt eine Amsel und pfeift ihr Morgenlied sehr laut.

6:00 Uhr ich nehme meine Handspiegel und eine Pinzette und zupfe mir einige Barthaare heraus. Die morgentlich Körperpflege beginnt.

7:00 Uhr Waschen, Bettenmachen......... (Fiebermessen, Blutdruck, Puls, Trombosespritzen, Tabletteneinnahme,

Bettenmachen, Urinbeutel leeren, die täglich Frage nach dem Stuhlgang).

8:00 Uhr Arztvisite Es wird besprochen das ich Morgenaufstehen soll und das der Stand ( Platzhalter) herauskommt.

 

Mal sehn ob das alles klappt.

 

8:30 Frühstück der Morgen vergeht mit Radio hören und lesen.

9:00 Uhr Renate ruft an und wir tauschen die letzten Neuigkeiten aus.

10:00 Uhr Susan ruft an und will wissen wie es mir geht. Susan ist mir eine liebe Freundin und wir plaudern 1 Std...........

 

12:30 Uhr  Mittagessen........Kaffee.........

Ein Schläfchen das muss auch mal sein.

 

Übliche Beschäftigung im Bett...............lesen..........schlafen..........Radio..........reden mit Bärbel...........

 

15:00 Uhr Anruf von Carola Sie ist auch in den Startlöchern für die Op. am 03.07.2002 ist Sie an der Reihe.

 

17:30 Uhr Abendessen........

 

Übliche Versorgungs und Entsorgungsdinge (Trombosespritze und noch die Tabletten für den Abend nehmen nun kehrt Ruhe in den Klinikablauf ein).

20:00 Uhr Plauschen mit Marisa am Telefon.

22:30 Uhr Schlafenzeit auf Zimmer D606.

 

Dienstag 26.06.2002

Rest ist noch in Arbeit...............Bitte noch Geduld

Ich kann einfach noch nicht so lange vor dem PC sitzen....... 

 

 

   

 

 

. 

 

 

 

Informationen für Patienten & Besucher

 

» 1. Informationen zum Krankenhaus

» 2. Aufnahme

» 3. Verpflegung

» 4. Unterbringung

» 5. Seelsorge

» 6. Sozialdienst

» 7. Besuchszeiten

» 8. Serviceangebot

» 9. Zentrum für Ethik

 

1. Informationen zum Krankenhaus

Das Markus-Krankenhaus nimmt als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit neun Fachabteilungen, vier Instituten und mehr als 550 Betten einen überregionalen Versorgungsauftrag wahr.

Das Leistungsspektrum beinhaltet einen onkologischen Schwerpunkt, eine Gastroenterologie, Kardiologie, Nephrologie und Urologie. Eine international anerkannte Plastische Chirurgie, Fachabteilungen für Allgemein- und Unfallchirurgie sowie Frauenheilkunde und Geburtshilfe gehören zu unserem Leistungsspektrum.

Wir fühlen uns den Belangen des kranken Menschen verpflichtet. Das Zentrum für Ethik in der Medizin trägt dazu bei, diese zu vertreten. Es ist eine Einrichtung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt.


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2. Aufnahme

Die Aufnahme der Patienten erfolgt entweder auf Station oder wochentags in der
Zeit von 7:30 bis 16:00 Uhr in einem unserer Aufnahmebüros.

Für den stationären Krankenhausaufenthalt bitten wir Sie, folgende Unterlagen mitzubringen:

• Einweisungsschein des behandelnden Arztes
• Kostenzusage Ihrer Krankenkasse (soweit vorhanden)
• Chipkarte oder Clinic-Card Ihrer Krankenkasse

Privat versicherte Patienten, die über keinen 100%igen Versicherungsschutz verfügen, werden um eine Vorauszahlung der Krankenhauskosten gebeten. Über die Höhe informieren Sie die Mitarbeiter der Patientenverwaltung.


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3. Verpflegung

Leitspruch unseres Verpflegungsteams ist. „Essen hält Leib und Seele zusammen“. Wir stellen die Speisen nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zusammen. Saisonale und regionale Besonderheiten werden berücksichtigt. Die Patienten können zwischen mehreren Gerichten wählen. Diätassistentinnen setzen die ärztlichen Ernährungsverordnungen um. Eine Ernährungsberaterin leitet sie dazu an. Sie können wählen zwischen Vollkost, Schonkost, Gesundheitskost, einem vegetarischen Menü oder einem Salatteller. Durch Umfragen ermitteln wir, ob Sie mit unserer Küche zufrieden sind oder was wir verbessern können.


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4. Unterbringung

Meist bekommen Sie ein Mehrbettzimmer. Als gesondert berechenbare Wahlleistung können Sie ein Zwei- oder Einbettzimmer wählen. Alle Krankenzimmer sind mit Fernseher und Telefon ausgestattet. Die Nutzung des Fernsehers ist in der Telefongrundgebühr enthalten. Die meisten unserer Zimmer sind mit Dusche und WC ausgestattet. Auf Wunsch ist die Unterbringung einer Begleitperson möglich. Über die genauen Kosten informieren Sie die Mitarbeiter und MitarbeiterInnen der Patientenaufnahme.


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5. Seelsorge

Das Angebot der evangelischen und katholischen Krankenhausseelsorge richtet sich an alle Patienten sowie deren Angehörige, unabhängig davon, ob sie einer Kirche oder einer anderen Religion angehören.

Wünschen Sie einen Besuch?
Möchten Sie wichtige Fragen klären?
Möchten Sie Sorgen und Ängste aussprechen, die Sie bedrängen?
Möchten Sie mit jemandem beten?

Die Krankenhausseelsorge bietet Ihnen Begleitung an.

Gottesdienste werden regelmäßig in der Krankenhauskapelle gefeiert. Abendmahl, Kommunion und Krankensalbung können auch am Bett empfangen werden.


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6. Sozialdienst

Unsere Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes stehen Ihnen gerne bei persönlichen, familiären und wirtschaftlichen Sorgen, die sich durch Ihre Krankheit ergeben, zur Seite. Sie helfen bei der Vermittlung von Pflege und Haushaltsführung nach Ihrer Entlassung und Versorgung mit Hilfsmitteln. Außerdem vermitteln sie in stationäre und teilstationäre Einrichtungen der Pflege. Sie unterstützen beim Beantragen von Leistungen nach dem Pflegeversicherungs-, Bundessozialhilfe- und dem Schwerbehindertengesetz.


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7. Besuchszeiten

Besuche sind grundsätzlich jederzeit möglich. Bitte nehmen Sie jedoch Rücksicht auf andere Patienten. Sie könnten sich durch den Aufenthalt vieler Personen im Zimmer gestört fühlen.


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8. Serviceangebot

Unsere Bücherei bietet Ihnen eine große Auswahl an Literatur und lädt mit einer gemütlichen Sitzecke zum Schmökern ein.

In der Cafeteria können Sie Zeitungen und Zeitschriften, Getränke und Lebensmittel einkaufen.

Wünschen Sie medizinische Fußspflege oder einen Friseur, dann wenden Sie sich bitte an das Pflegepersonal.

Telefone und Fernseher stehen für Sie in den Zimmern bereit.

Unserer Patientenfürsprecherin können Sie Anregungen, Wünsche und Beschwerden anvertrauen. Die Grünen Damen und Herren (Evangelische Krankenhaushilfe) nehmen Ihre Wünsche entgegen. Sie stehen Ihnen gerne zu Gesprächen, persönlichen Besorgungen und Ähnlichem zur Verfügung.

Anregungen, Wünsche und Beschwerden können Sie über unser Service-Telefon unter 95 33 - 21 21 mitteilen.


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9. Zentrum für Ethik

Das Zentrum für Ethik in der Medizin bietet ÄrztInnen, Pflegenden und Auszubildenden unterschiedliche Möglichkeiten, medizinethische Fragen des klinischen Alltags zu reflektieren. Fort- und Weiterbildungen werden veranstaltet. PatientInnen und ihre Angehörigen können in ethischen Fragen dieses Angebot nutzen. Gespräche werden geführt oder Probleme, beispielsweise im Zusammenhang mit Patientenverfügungen, erörtert. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, der Evangelische Regionalverband Frankfurt und die Evangelische Akademie Arnoldshain/Taunus sind Träger des Zentrums. Dr. theol. Kurt W. Schmidt leitet es.

 

 

 

 

 

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